Gelungenes Crossover aus Jazz, Punk und Kammermusik

Januar 19, 2008

Was für eine Woche für die Band!
Von Ausfallerscheinungen geplagt, haben wir es doch hinbekommen, traditionell am Tag der offenen Tür zu spielen. Und was war das für ein Auftritt… Denkwürdig, einzigartig und sicherlich preisgekrönt.
Doch alles der Reihe nach.
Erst fiel der Meister persönlich aus (Gute Besserung und ebensolche Grüße an den gebrochenen Zeh.). Es ergab sich Mitte der Woche also die Spannende Frage: Spielen wir trotzdem? Man war sich schnell einig, dass die Band spielen würde, wenn eine Schlagzeugerin anwesend wäre.
Der nächste Schock, Anna Schuler verhindert, Anna Wendel im Praktikum, also Magdalena angerufen. Danke an dieser Stelle für deine Bereitschaft, liebe Magdalena, uns auszuhelfen. Schließlich ging aber doch alles glatt, Anna Wendel hat es geschafft und die Band mit dem nötigen Beat versorgt, mal wieder brilliant assistiert von Carolin Darscheid.
Am Samstag um 12 Uhr der nächste Schlag.
Bernhard Karl an der Rhythmusgitarre fällt aus familiären Gründen aus. Kein Ersatz in Sicht.
Eine halbe Stunde vor dem Konzert der dritte Schlag, die Saxophon- und Trompetenriege ist nicht komplett.
The Show must go on, sang einst der große Freddie Mercury. Und sie geht auch weiter wenn – der vierte Schlag – fünf Minuten vor dem Auftritt Bernhard Meffert an der Trompete krankheitsbedingt ausfällt (Gute Besserung auch hier).
Schlimmer gings also nimmer. Wenn schon Kammermusik, dann wollten wir auch Punk machen, also spaß an der Sache haben.
Und der war nun wirklich vorhanden. Trotz umfangreicher Dezimierung hat uns das Publikum mal wieder geliebt :-)

Und die Moral von der Geschichte?
1) Jeder einzelne ist wichtig und hat gefehlt, allen voran natürlich der Meister, obwohl der Ersatzmeister Markus Wagner sein bestes gegeben hat.
Aber des Meisters Schmalzeinleitung zu La Cocchinella bringt einfach noch mehr Frauenherzen zum Schmelzen, als es der Wagner-Jazz ohnehin schon tut.

2) Danke, an alle, die dennoch da waren. Auch in schwierigen Situationen kann man sich auf euch verlassen. Der Meister wäre stolz gewesen.

3) Das ist ja wohl kein Abgang! Sowohl Astrid Nell als auch meine werte Wenigkeit haben beschlossen, noch die Abiturentlassung und das Sommerkonzert zu spielen. Wir hoffen, ihr nehmt uns Abtrünnige dann noch auf.

Entry Filed under: Konzertberichte. .

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